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Ausflug nach Arkadien

am Goethe-Hafis-Denkmal

Orientierung vor Stadtschloss

am Tor zum Gartenhaus

Musterhaus am Horn

Wohnhaus Goethes

Andy Warhol im Goethe-National Museum

Gipsbüsten und Torsofragment im Wohnhaus

Kopf des Apoll mit gebundenem Haar im Gartenhaus

Die Lehrenden der Fachgruppe Kunst unternahmen vom Freitag, den 08. bis Sonntag, den 10.Juli 2018 eine Studienfahrt nach Weimar.

Eine erste Wanderung durch den Park an der Ilm führte uns zunächst zu Goethes Gartenhaus, wo wir die Räume und den blühenden Garten besichtigten. Von dort ging es weiter zum Musterhaus „Am Horn“.
Das Musterhaus ist die einzige in Weimar realisierte Bauhausarchitektur.
Es wurde zur ersten Bauhaus­ausstellung 1923 errichtet. Das Haus folgt der Leitidee eine Siedlung zu errichten, um die materiellen Lebensbedingungen bezüglich Wohnraum und Ernährung zu sichern und die angestrebte Arbeits- und Lebensgemeinschaft zu fördern. Verantwortlicher Bauherr war Walter Gropius, die Bauausführung übernahm die Soziale Bauhütte Weimar, die Tischlerarbeiten und das Beleuchtungskonzept entwarfen und realisierten unter anderem Marcel Breuer und Laszlo Moholy-Nagy. Zwei Jahre später zog die bedeutendste Kunstschule des 20. Jahrhunderts nach Dessau. 1933 wurde die Institution durch Repressalien der NSDAP sowie Verhaftungen von Studenten und Dozenten zur Selbstauflösung gezwungen. 

Die Fachgruppe besuchte am Samstag auch das Goethe-Nationalmuseums mit Goethes Wohnhaus und die Ausstellung „Lebens Fluten -Taten Sturm“, die Goethe als Zeugen der um 1800 einsetzenden Moderne präsentiert und sein faszinierendes Leben und Werk in zeitgenössischen Kontexten zeigt.

Während wir in den Vormittagsstunden durch die historische Altstadt flanierten, trieb uns die Mittagssonne dann doch wieder in schattigere Gefilde. So wandelten wir über den Hof der Bauhaus-Universität zum Stadtschloss der Herzöge von Sachsen-Weimar und Eisenach und dort in die Kunstkammer mit Werken der »Weimarer Malerschule« und der französischen und deutschen Moderne um 1900.

Inspiriert von den Träumen vergangener Jahrhunderte, die wir in Bildern, Räumen und Gärten wiedergefunden hatten, fuhren wir über Erfurt, wo uns Frau Dietrich noch kurz durch ihre Heimatstadt führte und über den Harz zurück nach Lachendorf.

„Wer Perlen will
Der muss ins Meer sich stürzen“

Johann Wolfgang Goethe, West-östlicher Divan, Gedichtfragmente, H145, Erstausgabe 1819, revidierte Ausgabe, Deutscher Klassiker Verlag, Berlin 2010S.591

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