Schüleraustausch der Profilklassen im Jahrgang 9 und 10 mit unserer spanischen Partnerschule in Puebla de la Calzada, Mai 2017

Vom 16. bis zum 23. Mai 2017 besuchten wir unsere Austauschpartner in Puebla de la Calzada, die wir zuvor vom 02. bis zum 09. Mai bei uns in Lachendorf und Umgebung zu Gast hatten.
Nach Ankunft am Flughafen Lissabon starteten wir bei gefühlten 50°C die dreistündige Fahrt von Portugal nach Puebla de la Calzada in der spanischen Provinz Extremadura. Dort angekommen wurde jeder von seiner Gastfamilie abgeholt und ist “zuhause” wahrscheinlich auch größtenteils sofort ins Bett gefallen.
In der folgenden Woche wurden wir von allen Beteiligten super versorgt und informiert: wir bekamen eine Führung durch die Schule, nahmen am Unterricht unserer Austauschpartner teil und wurden sowohl in Puebla de la Calzada, als auch in Lobón (einem Nachbarort von Puebla) vom Bürgermeister empfangen. Wir verbrachten viel Zeit mit Ausflügen in interessante Städte wie Mérida, Badajoz und Cáceres. Diese Ausflüge wurden immer durch Lehrer und die spanischen Austauschschüler begleitet.

Sehenswürdigkeiten:
Mérida, die Hauptstadt der autonomen Region Extremadura, ist eine frühere römische Kolonie, die sehr durch ihre Geschichte geprägt ist. Dies ist besonders gut an den typisch römischen Bauwerken erkennbar. Die detailreichen Schilderungen zu den Bauwerken und der Geschichte, die wir von einer der spanischen Lehrerinnen bekamen, machten es selbst unseren Lehrern teilweise schwer, alles zu übersetzen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehörten neben einem Tempel und einem römischem Theater auch ein großes, gut erhaltenes Amphitheater, in dem schöne Erinnerungsfotos entstanden. Auch Badajoz war sehr interessant. Dort gibt es noch eine komplett erhaltene Burgmauer, auf der wir entlang spazierten. Alle paar Meter gibt es kleine Aussichtstürme, von wo aus man eine tolle Aussicht hat. Drumherum waren viele Palmen, durch die diese Gegend an einen alten Kriegsfilm erinnerte.
Cáceres war ebenfalls eine sehenswerte Stadt. Generell sind die Städte, noch mehr die Dörfer, ganz anders als in Deutschland. Viele Häuser sind bunt und die Bürgersteine sind mit Mustern aus Kieselsteinen verziert und mit weißen Bänken unter Palmen hat man in Spanien ein ganz anderes Gefühl, wenn man dort durch die Straßen geht. Allein das ist es schon wert, einmal nach Spanien zu reisen. Es ist wirklich schön.

Gastfamilien:
Vor der Fahrt waren wir sehr aufgeregt, wie das Leben in den Gastfamilien wohl sein wird. Die Aufregung verflog jedoch schnell, da uns die spanischen Gastfamilien super nett und herzlich aufgenommen haben. Man hatte die gesamte Zeit des Aufenthalts das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein. Außerdem haben sie sich viel Mühe gegeben, auf uns zuzugehen und uns ihre Kultur näher zubringen. Dies haben sie durch ihre Gastfreundschaft, ihre offene Art und ihr gutes Essen auch geschafft. Das Essen war sehr lecker und man hat viele neue und typische spanische Gerichte kennengelernt, wie beispielsweise Bocadillos de Patatas. Trotz kleiner Kommunikationsschwierigkeiten gelang es allen von uns – unabhängig davon, wie viel Spanisch man sprechen konnte – sich gut mit den Spaniern zu verständigen. Und im Endeffekt sind daraus teilweise auch gute Freundschaften entstanden; sowohl innerhalb der deutschen Schülergruppe als auch zwischen den Spaniern und uns. Und genau das war es auch, was es uns nach einer Woche des Zusammenlebens echt schwer machte, auf Wiedersehen zu sagen.

Persönlicher Erfahrungsbericht einer Schülerin (Sina):

„Als ich in Spanien ankam, hat mich meine Gastfamilie gleich herzlich begrüßt. Die Eltern und der kleine Bruder waren total nett und ich hatte auch mein eigenes Zimmer. Außerdem war es kein Problem, dass ich Vegetarierin bin, denn sie haben für mich immer vegetarisches Essen gemacht. Praktisch war außerdem, dass meine Freundin mit ihrer Austauschpartnerin im selben Dorf wohnte und wir uns so oft treffen konnten und auch gemeinsam zur Bushaltestelle gegangen sind. Aber auch die anderen Dörfer waren nicht weit entfernt, so dass wir uns abends mit den anderen verabredet haben. Generell sind die Spanier ziemlich offen gewesen und haben sich gerne mit uns unterhalten. Wir haben Ausflüge und Stadtführungen gemacht und am Wochernde hat jeder mit seiner Gastfamilie etwas gemacht. So fiel der Abschied uns allen auch ziemlich schwer.“

Austausch mit der Partnerschule in Spanien

Schüleraustausch Sprachprofil Spanisch: 
Erster Besuch bei unserer Partnerschule in Vila-Real

13 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 besuchten vom 24. – 31. Mai 2012 unsere Partnerschule Laude BS Vila-Real in Spanien. Vila-Real liegt 60km nördlich von Valencia an der Costa de Azahar, hat 51.000 Einwohner und ist vor allem bekannt durch den Fußballclub FC Villarreal und die Keramik Fabrik Porcelanosa.

Die Schülerinnen und Schüler haben bei den Familien der spanischen Austauschschüler gewohnt und hatten so die Gelegenheit ihr Spanisch zu verbessern und einen Einblick in die Lebensweise in ihrem Gastland zu bekommen. Wir möchten uns herzlich bei den Gastfamilien für Ihre großartige Gastfreundschaft bedanken.

 

 

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