Die Profilgruppe der 9d zeigt „Black Heaven“

Am 25. und 26. März führten die Schülerinnen und Schüler des musisch-künstlerischen Profils innerhalb der Klasse 9d das von Peter Haus geschriebene Theaterstück „Black Heaven“ am Gymnasium Lachendorf auf. Die Inszenierung zeigte die Geschichte der 17-jährigen Lara (Shanice-Fabien Grzemba), der durch das plötzliche Auftauchen des charmanten Großstädters Uli (Urs Haacke) plötzlich das unbeschwerte Partyleben genommen wird: Er führt sie in die Welt der Drogen ein. Lara wird abhängig. Bevor ihr Leben ganz im Chaos versinkt, wird sie von ihrer aufmerksamen Schwester Anna (Freya Sievers) in eine Drogentherapie gesteckt, aber die Aufführung hat mit Ulis Wiederauftauchen ein offenes Ende …

Eine bemerkenswerte Leistung der elf Schüler, die 21 (!) Rollen besetzten! Neben den herausragenden schauspielerischen Leistungen wurden unter der Leitung von Musiklehrer Matthias Baltz auch einige Rap- & Rock-Songs eingebunden. Für diesen Zweck hatten einige Schüler sogar neue Instrumente erlernt! Neben dem Darstellenden Spiel kümmerte sich die koordinierende Lehrerin Ilka Schwolow auch um das zwar recht knappe, aber stilvolle Bühnenbild, das mit der Besonderheit eines sich quer durch das Publikum ziehenden Laufstegs protzte.

„Black Heaven“ war also ein gelungenes Theaterstück mit vielen witzigen Szenen, es regte aber ebenfalls zum Nachdenken über die heutige Drogenszene an.

von: Tim Ruben Weimer

 

Konsum im Alten Rom? Na klar!

Eine neue Idee, die sicherlich Schule machen wird: Am Abend vor dem letzten Schultag hatten sich drei verschiedene Lerngruppen unserer Schule zusammengetan, um sich gegenseitig und den Gästen wie Eltern, Geschwistern oder Freunden die Ergebnisse des letzten Schuljahrs vorzuführen. Mit dabei waren der Darstellendes-Spiel-Kurs der 10. Klassen unter der Leitung von Frau Schwolow, die musisch-künstlerische Profilgruppe innerhalb der 7d unter der Leitung von Herrn Baltz und ebenfalls Frau Schwolow und der Lateinkurs des 8. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Schneider.

Das Motto des Abends war „Konsum“. Passend dazu demonstrierte zunächst der 10. Jahrgang verschiedene Versionen einer Kaufhaus-Fahrstuhl-Szene, die das Publikum köstlich amüsierten. Vom hyperaktiven Jogger über den gestressten Business-Man und die französisch sprechende Wahrsagerin bis hin zum maskierten Mörder tummelte sich illustres Volk im Lift. Die 7d antwortete mit dem cool gerappten Song „Konsum“ und stellte anschließend ebenfalls mehrere Szenen vor, die von der Klasse selbst zu genannten Thema entwickelt worden waren. Highlights waren u.a. der Opa, der für seine Enkel keine Geschenke kaufen will oder die beiden schrillen, trotzdem aber urlaubswilligen Reisebürogäste. Schließlich wurde es mit einem kurzweiligen Streifzug durch die römische Geschichte antik: Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs hatten ihre Szenen selbst auf Latein (!) geschrieben und dann auf die Bühne gebracht. Dabei spielten sie so gut, dass selbst völlig Latein-Unkundigen klar war, was passierte. Tolle Idee! Latein einmal anders!

Insgesamt ein gelungener Theater-Abend!

Fahrstuhl, 10

Die Lateiner

„Trendy“ – Virtuelle Welten auf der Bühne des Gymnasiums Lachendorf

Gibt es das? Ein Mädchen, das beim Soap-Konsum nicht nur die Stars ihrer Serie nachahmt, sondern auch mit den Darstellern direkt in Kontakt tritt? Na, wenn sogar die eingesetzte Psychologin (herrlich, Lisa!) mit dem Serien-John reden kann, warum denn nicht?

Die Theater-AG hat unter der Leitung von Frau Pergande ein Stück von Peter Haus selbst bearbeitet und mit viel Engagement auf die Bühne gebracht. Das Publikum hatte viel Spaß mit den schrägen Typen und coolen Teenies auf der Bühne. Und ein großes Lob für die Hauptdarstellerin Sarah Wehrmaker!

S. Dannenfeld

 

Beeindruckend war mit welcher Hingabe die Schauspielerinnen und Schulspieler ihre Rollen ausgefüllt haben: Da lässt sich ein sonst eher stilleres Mädchen zu einem ohrenbetäubenden Schrei hinreißen oder eine quirlige Schülerin beweist Mut zur Dümmlichkeit in zwei Rollen, andere verkörpern unmögliche Schüler, die im echten Schulalltag bei solch einem Verhalten schon längst von der Lehrkraft mit pädagogischen Sondermaßnahmen belegt worden wären. Im Ganzen eine gelungene Inszenierung, die uns auch für das nächste Jahr und Stück hoffen lässt. Weiter so!!!  

T. Fortmüller

 

 

 

Kristina Dunker zu Gast am Gymnasium Lachendorf

Musical-Schreibwerkstatt mit der 8b

Rauchende Köpfe und viele Ideen, die entwickelt und wieder verworfen werden… „Ja, ein Musical zu schreiben ist gar nicht so einfach!“, lacht Kristina Dunker. Sie, die bekannte Jugendbuchautorin, und die Schüler der musisch-künstlerischen Profilklasse 8b des Gymnasiums Lachendorf, arbeiteten am Donnerstag, den 15. Mai 2008, in einer Schreibwerkstatt an der Fortsetzung des Musicals „Soundcheck für die Liebe“. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Aktion „Autoren in der Schule“ vom Boedeker-Kreis und der VGH-Stiftung statt.

Zum Einstieg der Schreibwerkstatt bekamen die Schüler und Schülerinnen einen kleinen Einblick in Kristina Dunkers aktuellstes Buch „Schwindel“. Später wurden ein Gesamtkonzept der Fortsetzung, Tipps für verschiedene Szenen, aber auch ein mögliches Ende erarbeitet. Das wird aber natürlich noch nicht verraten!

Nun sind die Schüler und Schülerinnen, die dieses Mal alles selbst erarbeiten und organisieren, - dank Kristina Dunker - viel weiter gekommen und es kann dann nach den Sommerferien endlich mit den Proben losgehen. Premiere von „Soundcheck für die Liebe II“ wird kurz vor Ostern 2009 sein.

Lea Menges

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The White Horse Theatre gastiert am Gymnasium Lachendorf

Das Ensemble gastierte zum dritten Mal mit vier jungen Schauspielerinnen und Schauspielern aus Großbritannien im Rahmen ihrer Deutschlandtournee auf Einladung der Fachgruppe Englisch am Gymnasium Lachendorf.

Im Juni 2008 führten sie das Stück „The Promised Land“ für die Mittelstufe (Fotos) auf.
Dieses Bühnenstück für die Mittelstufe befasst sich mit einem aktuellen Thema: Ravi und seine Mutter sind aus dem Kriegsgebiet ihres Heimatlandes geflohen und haben in England Asyl erhalten. Doch bereits beim Einzug in die neue Wohnung beginnt neuer Ärger: Die Straße wird von einer Gang junger Rassisten beherrscht, die „Gough Street Gang“.

Für die Unterstufe zeigten sie „The White Lord – And The Dark Witch“.
Das in sehr einfachem Englisch gehaltene Stück ist in Anlehnung an JRR Tolkiens Trilogie „The Lord Of The Rings“ entstanden. Auch hier geht es um Begriffe wie: Vertrauen und Misstrauen gegen (trügerische?) Erscheinungen, den Kampf zwischen guten und bösen Mächten und um die Frage nach den Vorurteilen gegenüber „weiblichem Heldentum“.

 

 

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