Xenophobia - Musical Movement Fighting Fear

Film über die Ausstellungseröffnung der Erasmus+-Projekte im Celler Rathaus am 19.02.2020 von Uwe Meierdierks

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Projekttage zu Xenophobia am Immanuel-Kant-Gymnasium, Juni 2018

Was erscheint mir fremd? Wann fühle ich mich fremd? Wie lasse ich jemanden spüren, dass er fremd ist? Wie zeige ich Vertrauen? Das waren die Fragen, mit denen sich Schüler und Lehrer kurz vor den Ferien an zwei Projekttagen auseinandergesetzt haben.

Auslöser war das Erasmus-Schulpartnerschaftsprojekt „Xenophobia – Musical Movement Fighting Fear“.

Hier arbeitet das Immanuel-Kant-Gymnasium Lachendorf mit Schulen in Polen, den Niederlanden, in Griechenland und auf La Réunion (Frankreich) zusammen, die gerade ein Musical und weitere ähnliche Projekte auf die Beine stellen.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich auf kreative Art mit den Fragestellungen auseinander.
Hierzu gehörten Mind Maps und Texte, die selbst geschrieben wurden.
Besonders gute Gedichte und Geschichten wurden in den Klassen prämiert und für alle anderen ausgestellt. Bei einem Gallery-Walk konnten sich dann alle einen Überblick verschaffen. Es sind wirklich viele gelungene Texte entstanden. Zum Abschluss fanden sich die Schülerinnen und Schüler in altersgemischten Gruppen zusammen, in denen man sich über Interviews besser kennenlernen konnte.

Ganz am Ende tanzte die ganze Schule einen in der griechischen Partnerschule kennengelernten Tanz auf dem Schulhof.

Spannende Tage zum Schuljahresende!

Junge Menschen machen Kunst für Europa - Ausstellung im Neuen Rathaus

CELLEHEUTE am 20.02.2020

CELLE. Die Ausstellung der „Kunstwerkstatt Europa“ wurde gestern im Foyer des Neuen Rathauses für Celle öffentlich gemacht. Es ist ein Kooperationsprojekt zwischen Pulse of Europe – Celle, dem Atelier 22, Gymnasium Ernestinum und Immanuel-Kant-Gymnasium Lachendorf, welches seit Ende 2018 geplant wurde. 

Nach „großartiger“ Musik vom Salonorchester des Gymnasium Ernsetinum, begrüßte Susanne McDowell, Stadträtin für Soziales und Kultur, rund 50 Gäste. Sie bedankte sich bei den Initiatoren von Pulse of Europe und den SchülerInnen, wie auch zwei leitenden Kunstlehrern der beiden Gymnasien. Es sei wichtig, den europäischen Gedanken zu fördern. Weiter holte McDowell aus: „Die Zeiten werden nicht einfacher, und das, was hier passiert, ist dagegen ein wichtiger Baustein“

Birgit Honé, niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, erklärte bei ihrer Eröffnungsrede, wie sie sich Europa vorstellt: „Ein großes Haus, in dem eine Familie mit sehr unterschiedlichen Familienangehörigen lebt.“ Der „alten Tante“ müssen die Familienregeln erklärt werden, mit den „neuen ungeduldigen Mitgliedern“ müsse man sich erst einmal am Familientisch zusammensetzen, die „alten Mitglieder“ müsse man darauf hinweisen, dass auch die „neuen Mitglieder“ wichtig seien und eine Stimme hätten. Weiter sagte Honé, man wolle auch „junge Menschen in Diskussionen über Europa einbeziehen“, indem man im „Erwartungskatalog“ für die Europäische Kommission auch die Forderungen des Jugendlabors aufnimmt. Sie lud dazu ein, bei dem Jugendlabor mitzuarbeiten. Außerdem sei es das Ziel, die Wahlbeteiligung, insbesondere bei den jüngeren Wählern, weiterhin stark zu erhöhen. 

Honé findet aktuelle, abschließende Worte: „Wenn Menschen Angst haben müssen, weil sie keine weiße Hautfarbe haben, oder wenn PolitikerInnen dafür beschimpft werden, dass sie sich für unsere Demokratie einsetzten, dann möchte ich ihnen sagen: Das ist ein Grund mehr, sehr selbstbewusst für ein buntes, demokratisches und starkes Europa einzutreten, das sagt: Wir wollen in einem großen europäischen Haus Demokratie leben.“

In der Ausstellungen findet sich unter anderem das Projekt der Erasmus+- AG „Interkultureller Dialog“, welches von SchülerInnen des Immanuel-Kant-Gymnasiums Lachendorf gestützt wird. Um gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorzugehen, hat man ein Drehbuch entworfen, das in Deutschland, Griechenland, den Niederlanden und Polen als Theaterstück bereits umgesetzt wurde. Schülerinnen und Schüler verschiedenster Herkunft haben in gut einer Woche zusammen ein Theaterstück auf Grundlage des Drehbuchs unter Einbezug eigener Ideen und aktueller Themen ausgearbeitet und am Ende aufgeführt. In Frankreich soll in Kürze das nächste Theaterstück aufgeführt werden. Bilder der vergangenen Projektwochen werden in der Ausstellung präsentiert. Das Gymnasium Ernestinum hat sich neben spannenden Fotocollagen auch mit einem kreativen Kurzfilm beteiligt. 

Die Ausstellung kann noch bis zum 13. März im Foyer des Neuen Rathauses besichtigt werden.

Text: Elias Schladebusch
 

Reportage über das Projekt während der Generalprobe in Myslovice, September 2018

itvm.pl/n/wydarzenia/10/01/musicalowo-przeciw-ksenofobii/

 
 
  
itvm.pl
 
– Mamy u nas od zeszłego piątku gości z Grecji, Francji, Holandii i Niemiec, wspólnie przygotowujemy pierwszy akt musicalu pod tytułem “Ksenofobia – pokonajmy lęk przed tym, co nieznane”.

Xenophobia- MMFF ist ein Erasmus-Projekt und wird im Rahmen der "Strategischen Schulpartnerschaften" von der Europäischen Union seit September 2017 bis Mai 2020 gefördert.

Es dient der Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation von fünf Partnerschulen in Frankreich, Polen, Griechenland, den Niederlanden und Deutschland. 

Xenophobia- MMFF ist ein Musicalprojekt, das die Angst vor fremden Situationen und Menschen thematisiert und zugleich die Chancen neuer, unerwarteter Begegnungen musikalisch aufzeigt.

Die beteiligten Lehrenden, Lernenden, Musiker und Künstler wollen dabei einerseits herrschende Ängste vor dem Fremden bewusst machen und abbauen, das Selbstbewusstsein stärken und die Notwendigkeit des produktiven Umgangs mit dem Fremden erfahrbar machen, üben und vertiefen.

Mit diesem Projekt werden die Schulen bei der Bekämpfung des frühen Schulabgangs und der Benachteiligung unterstützt und anhand von öffentlichen Veranstaltungen, internationalen und schulinternen Fortbildungen und Unterstützerteams für Lehrende und Lernende über kulturelle Vielfalt und interkulturelle Werte informiert, aufgeklärt und aktiviert.

Zielgruppen sind neben den musisch-künstlerischen Fachbereichen vor allem Lernende mit besonderen Schwierigkeiten: wie sprachlichem und kulturellem Fremdsein, Beeinträchtigungen der Lern- und Leistungsfähigkeit und Jugendliche mit besonderer Begabung im musischen Bereich. Wir wenden uns gezielt an Sprachlernkurse und musisch-künstlerische Profilklassen.

Durch Projektwochen, öffentliche Konzerte und Infoabende sind alle Mitglieder der Schulgemeinschaften und die lokale Öffentlichkeit einbezogen.

Die Zusammenarbeit und die Entwicklung des Bühnenstückes wird über Wettbewerbe an den Schulen gestartet. Diese werden als Impulse für die Produktion und zur Weiterverarbeitung verstanden. Nach der Bildung der jeweiligen Projektensembles und Reiseteams im ersten Jahr, das unter dem Motto "Interkultureller Dialog" stehen wird beginnen im Frühjahr 2019 die ersten gemeinsamen Konzerte an den Schulorten. Jede Gastschule wird dabei einen musikalischen Beitrag leisten, an Konferenzen teilnehmen und die eigene Projekt Arbeit vorstellen.

Das Motto des zweiten Jahres wird "Migration" sein und die AGs werden u.a. den Fragen nachgehen, was können wir voneinander lernen bezogen auf Integrations- und Inklusionsmethoden im schulischen Alltag?

Das Thema des dritten Projektjahres lautet "Distribution und Multiplikation", wobei nach der Aufführung des Musicals eine öffentliche Talk-Shows zu Xenophobia stattfinden werden.

Die Homepage http://xenophobia-musical-movement-fighting-fear.eu dokumentiert ab November 2018 Projekt Aktivitäten und Ergebnisse, die auch in Projektforen der EU veröffentlicht werden.

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