So sehen Sieger aus!

Mit einer sehr guten Leistung gewann Lariana Curdt beim Vorlesewettbewerb an unserer Schule. Am 1. Dezember trafen sich die 5. Klassen als Zuschauer an der Bühne, denn dort lasen jeweils die zwei Besten jeder 6. Klasse mit einem Buch ihrer Wahl. Alle waren total aufgeregt und hoch motiviert. 

Aber als sie dann angefangen haben zu lesen, war die Nervosität endgültig weg. Die 5. Klassen waren ein gutes Publikum und haben immer neugierig zugehört. Am Ende endschied aber die Jury. Diese bestand aus Frau Habermann, Frau Praßer, Frau Bangemann-Fischer, Frau Schwolow und Herrn Seyberth. Diese setzten Lariana Curdt aus der 6e auf Platz 1. Die 2. Plätze belegten Ellen Barger aus der 6d und Joshua Septinus aus der 6a.

Interview mit der Lesewettbewerb-Gewinnerin Lariana

Schülerzeitung: Wie war das Gefühl, als du gewonnen hast?

Lariana: Ich habe mich gefreut, da ich gerne gewinne. Außerdem wollte ich gerne für unsere Schule beim Kreiswettbewerb vorlesen.

Schülerzeitung: Und wie war das Gefühl, als du vorlesen musstest. Warst du aufgeregt?

Lariana: Meine Klasse kam als Letzte dran und am Anfang war ich überhaupt nicht aufgeregt. Aber kurz bevor ich vorlesen musste, hatte ich schon Muffensausen.

Schülerzeitung: Welches Buch hast du denn vorgelesen?

Lariana: Die drei !!! und die Handy-Falle.

Schülerzeitung: Okay, und freust du dich schon auf den nächsten Wettbewerb?

Lariana: Ja, ich freue mich, denn ich möchte unbedingt weiterkommen.

Luca ist super!

Auch bei der diesjährigen Lese-Experten-Preisverleihung waren wir bei den Gewinnern. Neben der Auszeichnung, zunächst einmal schlicht Lese-Expertin zu sein, hat Luca Maria Grote aus der 6b sich durch eine besonders gekonnte Buchkritik zu „Fergus Crane auf der Feuerinsel“ von Paul Stewart und Chris Riddel hervorgetan. Das hat ihr einen Bücher-Gutschein, das Abdrucken ihrer Rezension in der Celleschen Zeitung und einen Auftritt bei der Siegerehrung der diesjährigen Preisträger in Celle eingebracht. Übrigens: Luca hat alle (!) fünfzehn Bücher in der vorgegebenen Zeit gelesen. Na, wenn das keine Leseratte ist! Wir gratulieren!

Nähere Informationen zur Lese-Experten-Aktion siehe: www.lese-experten.de

Patricia und Leo haben es geschafft! Toller Erfolg für zwei Lachendorfer Schüler!

Patricia Sagurna (7d) und Leandro Tonini (7a) aus der ehemaligen 6b sind auf dem Siegertreppchen des Lese-Experten-Wettbewerbs ganz nach oben gekommen: Jeweils eine ihrer Buchkritiken wurde unter die 16 Besten gewählt. 16 von tausenden eingereichten Rezensionen! Denn immerhin gibt es in diesem Jahr im Landkreis Celle weit über tausend ausgewiesene und zertifizierte Lese-Experten. Toll gemacht! Wir sind stolz auf euch!

Die Rezensionen können auf der Homepage der Lese-Experten (www.leseexperten.de) gelesen werden. Außerdem sind sie am Mittwoch, den 24. September, in der Celleschen Zeitung veröffentlicht worden!

Speziell geehrt wurden die beiden am 23. September bei der offiziellen Lese-Experten-Abschlussveranstaltung in der Alten Exerzierhalle in Celle. Dort bekamen sie neben tosendem Applaus einen Büchergutschein.

Zusätzlich wurde auch ihre ehemalige Klasse geehrt, die zu hundert Prozent aus ausgewiesenen Lese-Experten bestand und deswegen bereits vor den Sommerferien eine Autorenwerkstatt mit Oskar Ansull gewonnen hatte (siehe auch diese Homepage). Die ehemalige 6b, deren Mitglieder sich nun in vier verschiedenen 7. Klassen wiederfinden, ist eine von acht Realschul- und Gymnasiums-Klassen, die ausschließlich aus Lese-Experten besteht.

 

„Ohne Lesen nichts gewesen!“

Minister Stratmann eröffnet diesjährige Lese-Experten-Aktion

„Lesen ist der Schlüssel zu großen Taten!“ Wissenschaftsminister Lutz Stratmann zeigte sich gestern im Celler Kreistagssaal erfreut darüber, als Schirmherr zum nunmehr dritten Mal die Lese-Experten-Aktion eröffnen zu können. Er lobte die „ganz besondere Initiative“ des Arbeitskreises Jugendbuchwoche und zeigte sich im Namen der Landesregierung überzeugt davon, dass Literatur-Projekte wie dasjenige in Celle dazu beitrügen, die niedersächsischen Ergebnisse bei der PISA-Studie zu verbessern. Er rief seine jugendlichen Zuhörer auch dazu auf, zu lesen, um „unsere gemeinsame Zukunft“ positiv zu gestalten. Aber nicht nur das! Laut Stratmann ist „Lesen etwas wirklich ganz, ganz Schönes und Wichtiges.“

Das durften vor allem die vier sechsten Klassen aus Stadt und Land, die sich zu der Veranstaltung eingefunden hatten, live bei einer Lesung der bekannten Jugendbuchautorin Sabine Ludwig erfahren. Die gespannte Stille während ihres mitreißenden Vortrags aus dem aktuellen Buch „Die schrecklichsten Mütter der Welt“ und der lang anhaltende Applaus zeigten, wie sehr es der Autorin gelungen war, ihre Zuhörer in die von ihrem Vorredner Bernd Rauschenbach von der Arno-Schmidt-Stiftung gepriesene Welt der Fantasie zu entführen.

Von anderen Vorrednern waren weitere interessante Dinge zu erfahren. So wissen wir nun also, dass Celles Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende sonntags gern den ganzen Tag im Bett liegt und gute Bücher liest. Ein gutes Vorbild für die künftigen Lese-Experten!

Wer Lese-Experte werden möchte, muss in die 5. oder 6. Klasse gehen und aus fünfzehn vorgeschlagenen Jugend- und Sachbüchern fünf lesen und drei bewerten. Zeit hat er dafür bis Ende Mai 2010. Die Bücher bekommen die Schülerinnen und Schüler in der Stadtbibliothek Celle und in den sechzehn anderen Büchereien des Landkreises. Neben einer Urkunde und kleinen Geschenken kann man verschiedene Preise, z.B. für besonders gut geschriebene Bewertungen, gewinnen. Und Super-Klassen voller Lese-Experten können mit etwas Glück an einer Autoren-Schreibwerkstatt teilnehmen – damit aus fleißigen Lesern auch kreative Schreiber werden. Aber: „Ohne Lesen nichts gewesen!“, wie Elke Haas, die Leiterin des Arbeitskreises Jugendbuchwoche so schön sagte, während sie gemeinsam mit Jürgen Brandes, dem Vorsitzenden der Bibliotheksgesellschaft Celle, offiziell die Lese-Experten-Bücher an die Bibliotheken übergab.

Dass passend zur Grundidee der Lese-Experten bereits Jugendliche in der Lage sein können, überzeugende eigene Texte (und Musik) zu schreiben und vor einem größeren Publikum zu präsentieren, zeigte eine Band des Gymnasiums Lachendorf, die zum Abschluss der Veranstaltung Ausschnitte aus ihrem selbst geschriebenen Musical „Soundcheck für die Liebe 2“ präsentierte und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.lese-experten.de/

Bild 1: Leo und Patricia – als besonders gute Rezensenten ausgezeichnet!

Bild 2: Die ehemalige 6b feiert sich schon vor der Preisverleihung selbst – Greta, Elisabeth und Verena (liegend).

Bild 3: Ann-Kathrin gewinnt Baxmann-Schokolade, weil sie erraten hat, was die Sieger-Autoren als Preis bekommen.

Lese-Experten der 6b gewinnen Schreibwerkstatt mit Oskar Ansull

Unsere 6b hat es geschafft: Die Klasse besteht zu 100 Prozent aus ausgewiesenen und zertifizierten Lese-Experten. Das bedeutet, dass jedes einzelne Mitglied der 29-köpfigen Klasse während der diesjährigen Lese-Experten-Aktion des „Arbeitskreises Celler Jugendbuchwoche“ mindestens fünf Bücher gelesen und drei davon rezensiert hat. Und für so viel geballte Lese-Kompetenz gab es einen Preis: eine Schreibwerkstatt mit dem Schriftsteller Oskar Ansull! Diese fand am Donnerstag, den 3. Juli 2008, in unserem Stuhlkreisraum statt.

31 gespannte Augenpaare (die Deutschlehrerin Frau Dannenfeld und der Klassenlehrer Herr Baltz durften auch mitmachen) verrieten die Neugier der topp vorbereiteten Workshop-Teilnehmer. Alle hatten einen Umschlag in der Hand, der mit dem eigenen Namen versehen war und lauter Schnipsel beinhaltete. Diese Schnipsel waren Wörter aus einem selbst ausgesuchten Abschnitt des eigenen Lieblingsbuches.

Nachdem Herr Ansull eine Einführung zum Thema Gedicht gegeben und selbst eines vorgetragen hatte, machten sich die Teilnehmer an die Arbeit und erstellten aus ihren Schnipseln per Losverfahren ein Gedicht. Einige dieser „Unsinns-Gedichte“ wurden auch rezitiert. Besonderen Spaß hatten die Teilnehmer mit dem Gedicht „Gallier“, das Urs absichtlich wie ein zerstreuter Professor vortrug.

Danach machten sich alle Gedanken darüber, wie man solche Gedichte nennen könnte. Die Vorschläge reichten von „Lotto-Gedicht“ über „Wörterverschieb-Gedicht“ und „Schlaf-Gedicht“ bis zu „Schnippeliding“.

Anschließend versuchten sich alle an einem Essay zu ihrem eigenen Namen. Alle wurden vorgelesen. Dabei kamen tolle Texte zum Vorschein, die z.T. schon richtig philosophisch waren. Ganz am Ende des sechsstündigen Workshops versuchten wir – wieder per Losverfahren – eine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben, aber die Zeit reichte nicht und durch die große Hitze am Tag standen wir auch ein bisschen auf unseren langen Leitungen.

Fazit: Ein toller Tag! Danke, Herr Ansull!
Und danke, Arbeitskreis Jugendbuchwoche und Bödeker-Kreis!

 

 

Fotos von oben nach unten:

Der Versuch, in der Mittagshitze noch zu einer Fortsetzungsgeschichte zu kommen.

Die 6b beim Essay-Schreiben. Johanna grübelt.

Oskar Ansull als Rezitator. Marina beobachtet genau.

Tom bespricht mit Herrn Ansull seinen Essay über den Namen "Tom".

Urs rezitiert die "Gallier".

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