Profil Naturwissenschaften und Informatik

Das Profil Naturwissenschaften und Informatik umfasst die Fächer Informatik, Biologie, Physik und Chemie.

Im Profilunterricht dieser Fächer wird der Schwerpunkt auf das selbstständige Experimentieren gelegt und das fächerübergreifende Denken angestrebt. Dazu werden auch Projekte genutzt, in denen die Schülerinnen und Schüler üben, Informationen zu recherchieren, darzustellen und adressatengerecht zu präsentieren. Darüber hinaus bietet der Profilunterricht Zeit für Fachexkursionen und die Teilnahme an Wettbewerben.

Zu den im Unterricht des Profils Naturwissenschaften und Informatik vermittelten Kompetenzen zählen insbesondere das sachlogische Argumentieren, das problemlösende Denken und das Modellieren. Dabei kommen computergestützte Mess- und Auswertungstechniken zur Anwendung.

Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler an interdisziplinäre Denkweisen heran - geführt. Zur Darstellung ihrer Arbeitsergebnisse lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Präsentationsmöglichkeiten sinnvoll zu nutzen.

Der Profilunterricht Informatik setzt, da Informatik nicht als reguläres Pflichtfach angeboten wird, das aktuelle Kerncurriculum für den Sekundarbereich I um. Zu den praktischen Schwerpunkten gehören Bau und Programmierung von Robotern und der Aufbau von Schaltnetzen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Datensicherheit und Kryptologie. Einfache Programmiervorhaben werden mithilfe von schülergerechten Lernsprachen umgesetzt.

Der Profilunterricht Biologie beschäftigt sich mit den wirbellosen Tieren und dem Leben im Wasser. Zentrale Projekte sind eine Exkursion zu den Aschauteichen und Gewässerunteruchungen. Außerdem befasst sich die Biologie mit gesundheitlichen Fragen.

Der Profilunterricht Physik vertieft die in Klasse 6 begonnene Optik und widmet sich danach theoretisch und praktisch der Astronomie.

Der Profilunterricht Chemie beschäftigt sich mit der Elektrochemie und der Farbstoffchemie. Dabei ermöglicht das hohe Stundenaufkommen (4 Profilstunden parallel zu den 2 Stunden des regulären Chemieunterrichtes) ein umfangreiches experimentelles Arbeiten.

Fach / Halbjahr 8.1 (oder 8.2) 8.2 (oder 8.1) 9.1 9.2 10.1 10.2 Summe
Informatik   3 Stunden   2 Stunden 2 Stunden   7 Stunden
Biologie 3 Stunden   2 Stunden       5 Stunden
Physik     2 Stunden 2 Stunden 2 Stunden   6 Stunden
Chemie           4 Stunden  
Summe 3 3 4 4 4 4 22

Fischzucht in Aschauteiche

Die Teichwirtschaft Aschauteiche existiert bereits seit 1906: Die Gewässer haben sich innerhalb der 100 Jahre zu einem blühenden Naturparadies für Fische, Amphibien und Vögel entwickelt. Im Herbst und im Frühjahr werden die Fische aus der über 80 Hektar großen Teichfläche abgefischt, um entweder als Speisefische für hungrige Mägen oder als Besatzfische, die beispielsweise Angelvereine für ihre Vereinsgewässer kaufen, angeboten zu werden.

Besonders delikat schmecken die vor Ort mit Erlenholz aus dem eigenen Wald geräucherten Forellen, welche Thorben Heese, Inhaber der Teichwirtschaft, immer wieder gerne Schulkassen des Gymnasium Lachendorfs, die wiederholt die Aschauteiche besucht haben, kostenlos anbietet. Als einer der Sponsoren des Schulautos des Lachendorfer Gymnasiums hat sich der Betrieb Aschauteiche als Ziel für biologische Unterrichtsbesuche bewährt. Die Schüler können selber Fische untersuchen und bekommen unter anderem auch die Methode des Räucherns erklärt. Besonders gut lassen sich die Organe eines Fisches im „Schlachthaus“ darstellen, wo die Schüler verschiedene Arten von Fischen sezieren dürfen. So lassen sich auch komplexere Vorgänge, wie der Strom des Atemwassers durch die Kiemen leicht verstehen, wenn man die Kiemenbögen des Karpfens oder der Forelle in der Hand hält. Die freundlichen Mitarbeiter des Familienbetriebes geben den Schulklassen des Weiteren gerne Auskunft über verschiedene Fischarten und demonstrieren deren Unterschiede anhand von Gegenüberstellungen lebender Exemplare.

 

Seit 15 Jahren werden auch Edel- und Signalkrebse in den Teichen gezogen, um zum Bestandsaufbau der mitten im FFH-Gebiet gelegenen Teichlandschaft beizutragen. Die Krebse können im August als besondere Delikatesse im Laden an der B191 erworben werden. Seit 1987 liegt die Teichfläche im Vogelschutzgebiet und seit 2005 gehört sie außerdem zum FFH-Gebiet „Lachte-Lutter-Aschau“. Der Inhaber der Teiche Thorben Heese berichtete jedoch, dass der Fischbestand den auf dem Gelände zu beobachtenden Großvögeln wie Kormoranen, Fischadlern und Graureihern auch als Nahrungsquelle diene.

 

Der Fischzuchtbetrieb Aschauteiche bietet zusammenfassend exzellent schmeckende Fische und andere frische Speiseartikel und schenkt der jungen Generation nebenbei noch professionelle Einblicke in die Welt der Fische.

 

Tim Ruben Weimer

 

Fotos (Fotograf: Tim Ruben Weimer):

-          Auch Krebse werden in Aschauteiche gezüchtet.

-         Helge John (rechts im Bild) präsentiert den Klassen des Gymnasium Lachendorf heimische Fische

Schulklassen dürfen im Schlachthaus  Karpfen sezieren

 

 

 

 

 

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