Vorstellung des Schulrudels

Wuff, da sind wir … als vierbeinige pädagogische Mitarbeiter mit ganz besonderen Qualifikationen unterstützen wir die Lehrkräfte am IKG und stellen uns hier auf dieser Seite kurz vor …

Wir sind …

 

Gemma, Barbet-Hündin (französischer Wasserhund)

 

Findus, Harlekin-Kleinpudel-Rüde

 

Lily Potter, Australian-Shepherd-Hündin (Azubi)

 

Jacki, Jack-Russell-Terrier-Hündin (Azubi)

 

 

 

Das pädagogische Konzept

Der tiergestützten Pädagogik liegt die Idee zugrunde, dass Tiere den Alltag von Menschen seit Jahrhunderten positiv beeinflussen, insbesondere der Hund als Begleiter des Menschen. Ihre Anwesenheit führt nachweislich zu einer Stressreduktion. Seit vielen Jahren werden Hunde in sozialen Einrichtungen, Therapien und als Assistenzhunde eingesetzt, da sie eine besondere Art haben, einen Zugang zu Menschen und vor allem Kindern zu finden, sehr sensibel auf Gefühle und Stimmungen reagieren und damit einen positiven Effekt auf den Lernprozess und soziale Kompetenzen haben. So werden Hunde schon seit einigen Jahren auch an Schulen eingesetzt, um das Arbeits- und Lernklima zu verbessern und den Kindern einen Lernbegleiter der anderen Art zur Seite zu stellen, der ihnen beim Lernen hilft.

Anschließend an die an unserer Schule bereits seit 2018 etablierte Hunde-AG ist in den letzten Jahren von einem engagierten Lehrerteam und seinen vierbeinigen Begleitern eine hunde-gestützte pädagogische Arbeit am IKG punktuell umgesetzt und weiterentwickelt worden.

 

Ein ausgebildeter Schulhund bereichert aus pädagogischer Sicht den Lernprozess und fördert modernes Lehren und Lernen in allen Lernräumen nachweislich. Dies erfolgt punktuell im Rahmen seines Einsatzes als „Schulhund“ mit seiner Bezugsperson in einzelnen Klassen bzw. Lerngruppen oder in Form einer Hunde-AG, die allen SchülerInnen offensteht.

In seinem Einsatz kann der Hund verschiedene Funktionen einnehmen. An dieser Stelle sollen die vier häufigsten Funktionen exemplarisch benannt werden:

  • Der Hund als Eisbrecher: In diesem Fall dient der Hund dazu, Kontakt zum Kind herzustellen und einen ersten Beziehungsaufbau anzubahnen. Durch den hohen Aufforderungscharakter des Hundes fällt es vielen Kindern so leichter, mit Erwachsenen in Beziehung zu treten. Gerade im Zuge größerer Anforderungen an Inklusion kann hier ein zusätzlicher Nutzen für das Klassenklima und die Schulgemeinschaft gesehen werden.

  • Der Hund als Motivator: Hier hat der Hund die Funktion, die Lernenden durch verschiedene Interaktionen zum Lernen zu motivieren. Ein Spiel mit dem Hund oder eine Übungssequenz kann zum Beispiel eine Belohnung für fleißiges, konzentriertes Arbeiten sein.

  • Der Hund als Katalysator: Der Hund beruhigt, erweckt Vertrauen und motiviert allein durch seine Anwesenheit. Das Kind, das im Fokus des Geschehens steht (etwa bei einer Präsentation der Hausaufgaben oder eines Referats), hat zusammen mit dem Hund nicht das Gefühl, allein im Mittelpunkt zu stehen (z.B. in jüngeren Klassen die Lesedecke).

  •  Der Hund als Identifikations- oder Projektionsobjekt: Eigene Wünsche oder Schwierigkeiten lassen sich mit Hilfe des Hundes besser ausleben und bewältigen. Durch die ständige und ehrliche Körpersprache des Hundes dient er dem modellhaften Lernen der Lernenden. In verschiedenen freien oder gelenkten Interaktionen mit dem Hund können somit die positiven Wirkungen auf die Kinder provoziert und ausgenutzt werden. Auch die eigene Körpersprache spielt eine entscheidende Rolle und kann reflektiert werden.

 

Im Rahmen des Schulhundeeinsatzes an unserer Schule werden Lernprozesse im sozial-emotionalen Bereich, die zwischenmenschliche Kommunikation, soziale Fähigkeiten insgesamt und nicht zuletzt das Verantwortungsgefühl gestärkt. Viele Kompetenzen können im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung gestärkt und ausgebaut werden. Der Hund als „Lehrkraft auf vier Pfoten“ eröffnet neue Wege sozialer Interaktion und gestaltet Schule während seiner Anwesenheit zu einem angenehmen Lern- und Lebensort. Hunde stellen keine Anforderungen an die Kinder und haben keine Erwartungshaltung. Sie nähern sich unvoreingenommen und akzeptieren jeden Menschen ohne Vorurteile. Sie schenken Vertrauen, sie vermitteln Nähe, Sicherheit und Geborgenheit. Sie reagieren sensibel auf Stimmungen und Gefühle. Gerade in Zeiten von „Social distancing“ und Corona- Beschränkungen ist dies ein nicht zu unterschätzender Aspekt, wenn Kinder zum Teil über Monate keine engen Sozialkontakte pflegen dürfen.

 

Zur Sicherheit: Die eingesetzten Schulhunde sind an ihren Einsatz im Schulalltag gewöhnt und werden von uns Lehrkräften bzw. Bezugspersonen sicher geführt. Sie sind haftpflichtversichert und werden regelmäßig gesundheitlich überprüft (u.a. Behandlung gegen Parasiten). Räume, in denen sich der Hund aufhält, werden gekennzeichnet und ein aktiver Kontakt zum Hund kann selbstverständlich auf Wunsch auch vermieden werden.

 

Unser ausführliches Schulhunde-Konzept am IKG finden Sie bei Interesse hier verlinkt.

 

Wir freuen uns auf viele Kontakte und Streicheleinheiten und schenken euch immer ein fröhliches Schwanzwedeln!

 

Gemma mit Frau Dr. Stiegelmeier und Frau Frese

Findus mit Frau von Rabenau                                                                 

Lily Potter mit Frau Beck

Jacki mit Frau Helle              

                                                                                            

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