Besuch des X-Lab Göttingen des Bio Leistungskurses 13: Experimente am visuellen System von Heuschrecken und Menschen
- vor 8 Stunden
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Am Dienstag, dem 10. März besuchten wir, der Bio-Lk, mit Frau Debus und Herrn Marx als „letzte Amtshandlung“ das X-Lab in Göttingen. Unter der Leitung des Neurobiologen Dr. Micheal Ferber haben wir uns vor allem mit der Flickerfusionsfrequenz der Lichtrezeptorzellen von Menschen und Heuschrecken beschäftigt.
Zuerst durfte ein Vortrag nicht fehlen. Herr Ferber brachte uns Verschiedenstes über Lichtsinneszellen näher. Von ihrer Evolution, über ihren Aufbau bis zu ihrer Funktion und natürlich die Unterschiede der Augen von Menschen und anderen Tieren, wie den Heuschrecken, wurde nichts ausgespart. Da wir vieles davon erst kürzlich im Biologie-Unterricht behandelt haben, konnten wir ihm gut folgen, auch wenn Herr Ferber die Thematik deutlich tiefer behandelt.
Anschließend konnten wir im Selbstversuch unsere eigene Flickerfusionsfrequenz bestimmen. So heißt die Frequenz eines flackernden Lichts, ab der wir es als durchgängig leuchtend wahrnehmen. Hierzu haben wir LED-Lampen unter einem Mikroskop betrachtet. Sobald das flackernde Licht nicht mehr als flimmernd wahrgenommen wird, ist die Flickerfusionsfrequenz ermittelt. Kurios war hierbei, wie verschieden unsere Ergebnisse waren.
Die nachfolgende Mittagspause konnten wir bei bestem Wetter in der nahegelegenen Studentenmensa verbringen.
Schließlich haben wir Heuschrecken präpariert, um sie auf ihre Flickerfusionsfrequenzen und Reaktionsgeschwindigkeiten hinsichtlich verschiedener Lichtfrequenzen und -stärken zu untersuchen. Interessant war dabei vor allem, dass die Flickerfusionsfrequenz bei Heuschrecken im Gegensatz zu Menschen nicht von der Helligkeit des einfallenden Lichts abhängig ist.
Insgesamt hat uns der Tag sehr gefallen und können das X-Lab allen naturwissenschaftsinteressierten Schülern nur empfehlen und hoffen, dass wir nicht als letzte Klasse eine Exkursion hierher unternommen haben.















