top of page

Freundschaften ohne Grenzen – Unser Austausch mit Toledo 2026

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aufregend, lehrreich, emotional und unvergesslich – so lässt sich unser diesjähriger Schüleraustausch mit unserer spanischen Partnerschule Alfonso X el Sabio in Toledo beschreiben.

Zunächst empfingen 17 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs voller Freude ihre spanischen Austauschpartner, die sie vom 5. bis 12. Februar 2026 bei sich und ihren Familien aufnahmen. Gemeinsam begaben sie sich auf eine Entdeckungsreise durch die deutsche Kultur und Geschichte – sei es in unserer Heimatstadt Celle, bei einem Ausflug in die lebendige Handelsmetropole Hamburg mit ihrem Hafen und ihren beeindruckenden Bauwerken oder bei einem nachdenklichen Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Auch am Schulleben nahmen die spanischen Gäste aktiv teil und zeigten sich beeindruckt von der Größe und Atmosphäre unserer Schule.



Am Wochenende verbrachten die spanischen Gäste Zeit mit ihren Gastfamilien und erhielten so einen ganz persönlichen Einblick in den deutschen Alltag. Bereits hier entstanden viele neue Freundschaften. Bei der Abschiedsfeier am letzten Abend wurde deutlich, wie schnell die Gruppe zusammengewachsen war: Tränen und Umarmungen prägten den Abschied. Doch die Traurigkeit wurde schnell von der Vorfreude auf das Wiedersehen in Spanien abgelöst.

Bereits am 14. April traten unsere Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau Dr. Stiegelmeier und Frau Rothhammer die Reise nach Spanien an. Selbst ein großflächiger Pilotenstreik mit Flugausfällen konnte uns nicht aufhalten. Glücklicherweise gelang es, einen alternativen Flug zu organisieren – auch wenn dies einen Start sehr früh am Morgen ab Hannover bedeutete. Nach einer langen und anstrengenden Reise erreichten wir schließlich unser Ziel in Toledo, wo wir in der warmen Abendsonne Spaniens von den Gastgebern mit offenen Armen empfangen wurden. Eine Schülerin erzählt: „Wir wurden so herzlich aufgenommen, dass ich mich von Anfang an willkommen gefühlt habe.“


Die Woche in Spanien war geprägt von vielfältigen Eindrücken und gemeinsamen Erlebnissen. Wir erkundeten die historische Altstadt von Toledo mit ihren engen Gassen und prächtigen Bauten, besuchten die pulsierende Hauptstadt Madrid und bestaunten im Museo del Prado sowie im Museo Reina Sofía weltberühmte Kunstwerke wie Guernica von Pablo Picasso. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Kulturparks Puy de Fou España, wo wir eindrucksvolle Inszenierungen zur spanischen Geschichte erleben durften. Für viele Schülerinnen und Schüler war die Reise „ein Abenteuer mit vielen neuen und aufregenden Erlebnissen“, während andere sie sogar als „die aufregendste Woche ihres Lebens“ beschrieben.



Am Wochenende hatten unsere Schülerinnen und Schüler zudem die Möglichkeit, individuelle Unternehmungen mit ihren Gastfamilien zu machen und den Alltag vor Ort noch intensiver kennenzulernen. Besonders beeindruckt zeigte sich eine Teilnehmerin von der Offenheit ihrer Gastgeber: „Die Spanier waren unglaublich gastfreundlich.“ Viele berichteten außerdem, wie wertvoll es gewesen sei, das Leben in Spanien aus nächster Nähe kennenzulernen. So schilderte eine Schülerin begeistert: „Ich konnte eine Woche lang erleben, wie das Leben in Spanien ist – und es war wundervoll, mit den Menschen dort in Kontakt zu kommen.“

Neben den vielen gemeinsamen Aktivitäten hinterließen auch die Kultur und Lebensweise Spaniens einen bleibenden Eindruck. Eine Schülerin fasste ihre Erfahrungen zusammen: „Spanien ist ein wunderschönes und vielseitiges Land mit einer beeindruckenden Kultur. Ich habe mich wie zu Hause gefühlt – und das Wetter war auch ein Traum.“

Beim Abschied in Spanien flossen erneut viele Tränen – diesmal fiel er jedoch noch schwerer, da die gemeinsame Zeit nun endgültig zu Ende ging. Für eine Schülerin war es „gleichzeitig die schönste und aufregendste Woche – aber auch einer der traurigsten Abschiede im Leben.“ Eines aber bleibt gewiss: Die vielen schönen Erinnerungen werden uns ein Leben lang begleiten. Und wer weiß – vielleicht sieht man sich eines Tages wieder.

bottom of page